Unterstützung für Mutter-Kind-Heim

Wir haben unser Engagement für Frauen in Burundi ausgeweitet: In der Haupstadt Bujumbura unterstützen wir seit September ein Mutter-Kind-Heim. Hier finden Mädchen und junge Frauen ein Zuhause, die ungewollt schwanger geworden und deshalb von ihren Familien und/oder den Kindsvätern verstoßen worden sind (Abtreibung ist in Burundi praktisch illegal); ein Schicksal, das in Burundi leider keine Ausnahme ist.
Das Mutter-Kind-Heim ermöglicht den Frauen eine sichere Geburt und bietet ihnen einen geschützten Raum, um mit ihren Babys Wege in ein neues Leben zu finden.
Geleitet wird das Heim von Godelive Kanyamuneza (Mitte vorn).
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Neues Schuljahr an der Berufsschule

Vor kurzem hat das neue Schuljahr auch an unserer Berufsschule für Mädchen und junge Frauen in Kivoga begonnen, hier zwei Fotos aus den ersten Tagen:

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In diesem Jahr freuen wir uns über 29 Anmeldungen! Offenbar machen die Verbesserungen die Schule noch beliebter: wir bieten erstmals auch Unterricht im Hotelfach an – seit der Einfriedung des Schulgeländes kommen jetzt auch Übernachtungsgäste zu uns, und so kann immer wieder “direkt am Gast” gelernt werden.

Großartiger Nebeneffekt des neuen Hotelbetriebs: von den Mehreinnahmen konnten die Kollegen vor Ort für sechs Schülerinnen, die von jenseits der “normalen” Schulweg-Entfernung (eine Strecke zwei Stunden Fußmarsch!!!) wohnen, eine einfache Unterkunft im Dorf anmieten und mit Betten ausstatten.

Sponsorenlauf

Die Schülerinnen und Schüler des Konstanzer Ellenrieder-Gymnasiums haben am Freitag bei ihrem alljährlichen Sponsorenlauf wieder einmal alles für unsere Arbeit in Burundi gegeben! Ein grooooooßes Dankeschön!sponsorenlauf

Hotelpraxis

Die Schülerinnen unserer Hotellerie-Berufsschule in Kivoga beim Praxis-Unterricht. Die jungen Frauen stammen zumeist aus einfachsten Verhältnissen, und ein amtliches Bett zu machen ist für sie alles andere als alltäglich …

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Restaurant

RestaurantIn dem kleinen Restaurant, das zu unserer Berufsschule für Mädchen und junge Frauen gehört, üben unsere Gastronomie- und Hotellerie-Schülerinnen das Servieren. Viel Erfolg – und Prost!

Auf der Suche nach Arbeit

ArbeiterDie Verpflichtung von Arbeitskräften für unsere Baustellen wie hier in Kivoga ist regelmäßig eine schwierige Angelegenheit, denn stets kommen mehr Menschen zum “enrôlement”, als wir beschäftigen können. Für unsere burundischen PHA-Kollegen heißt das: ganz viel diskutieren, Unmut ertragen, beschwichtigen, abwägen. SIe hoffen aber, dass sie auch dieses Mal wieder eine faire Lösung gefunden haben.

Umfriedung

Die Sicherheitssituation in Burundi (nicht erst in diesen schwierigen Zeiten) macht es notwendig, dass wir das Gelände unserer Berufsschule für Mädchen und junge Frauen in Kivoga umfrieden, zumal es in einem der Gebäude auch Gästezimmer gibt. Sie dienen nicht nur zur Unterweisung der Schülerinnen, die hier Hotelfachunterricht erhalten, sondern – im Sinne einer Autofinanzierung der Schule – auch zur Vermietung etwa an Geschäftsreisende, Fernfahrer oder BesucherInnen der Ortschaft und Region Kivoga. 250 Meter Mauer müssen jetzt gebaut werden – die Arbeiten laufen auf Hochtouren.

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Mauer_hoch

Mauer_gross