Project Human Aid wird 20 – und wir feiern mit einem Buch!
In “‘Ob daraus etwas wird?’ 20 Jahre im Einsatz für Burundi” (Hrsg. Thomas Fischer und Olaf Müller; Engelsdorfer Verlag, Leipzig) führen wir die Stimmen unterschiedlichster Menschen aus Burundi und Deutschland gleichberechtigt zusammen, die wir auf ihrem oder die uns auf unserem Weg in zwei Jahrzehnten begleitet haben und begleiten. Das Buch kostet 12,90 Euro, ist über den Buch- und Onlinehandel erhältlich (ISBN 978-3-96940-360-0) oder kann direkt bei uns bestellt werden: Olaf Müller, E-Mail: mueller@project-human-aid.de. Eine Leseprobe (PDF) gibt es hier.
Wir wünschen viel Freude bei der Lektüre!
Wir haben eine Solaranlage auf unserer Berufsschule für junge Frauen in Kivoga installiert! Neben der Schule profitiert auch unser kleines Project-Human-Aid-Büro mit seinem Wlan-Router von der zuverlässigen Stromerversorgung, was wiederum die digitale Kommunikation zwischen den Kolleg*innen in Burundi und Deutschland erleichtern wird. Ein herzliches Dankeschön an das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Gundelfingen, das das Projekt maßgeblich unterstützt hat!

Extreme Regenfälle hatten schwere Schäden auf unserer Krankenhaus-Baustelle in Kivoga angerichtet – inzwischen laufen die Arbeiten aber wieder nach Plan – auch wenn Baugerüste in Burundi nach deutschen Maßstäben immer eine etwas abenteuerliche Angelegenheit sind …
Bereits zum dritten Mal nach 2018 und 2022 hat ein Extremwetterereignis eines unserer Projekte in Burundi stark in Mitleidenschaft gezogen. Dieses Mal waren es sintflutartige Regenfälle, die große Schäden auf unserer Krankenhausbaustelle in Kivoga angerichtet haben und für deren Behebung wir viel Zeit und Geld investieren mussten. Diese Art von Extremwetterereignissen nimmt in Burundi seit Jahren rapide zu. “Die Klimakrise trifft die Ärmsten am heftigsten, obwohl sie am wenigsten dazu beitragen” – das können wir aus leidvoller Erfahrung nur bestätigen.
Für die Zeugnisverleihung haben sich unsere Berufsschülerinnen in Kivoga mächtig in Schale geschmissen! Mindestens ebenso wichtig wie die Diplome ist die persönliche Entwicklung, die viele von ihnen während ihres Jahres an der Berufsschule durchlaufen. Für uns ist es jedes Mal aufs Neue bewegend zu sehen, wie hier aus oft schüchternen und unsicheren Mädchen, die es bislang alles andere als leicht im Leben hatten, selbstbewusste junge Frauen werden.
An unserer Berufsschule für junge Frauen in Kivoga stand wieder eine Praxis-Einheit auf dem Programm. Dazu gehört am Schluss auch eine Evaluation der gemeinsam gekochten Gerichte.
Wir haben damit begonnen, die Fundamente für unser Krankenhaus für Kivoga zu gießen. Dabei darf nichts schiefgehen: Beton ist sauteuer in Burundi. Ihn und das Benzin für die Baustellenfahrzeuge – ebenfalls viel teurer als in Deutschland und nur sehr schwer zu bekommen – bewachen wir rund um die Uhr wie unseren Augapfel. Das Foto lässt mehr als nur erahnen, dass es sich um unser größtes Projekt in den gut 23 Jahren handelt, die es uns nun gibt.
Unfassbar – wir verneigen uns vor dieser Leistung und sagen danke, danke, danke!
Auch dieses Jahr war der Arbeitskreis Eine Welt des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Gundelfingen wieder mit einem Stand mit fair gehandelten Waren auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt vertreten. Ein Teil der Einnahmen fließt in unsere Arbeit in Burundi – wir sagen tausend Dank für den tollen Einsatz!
Auf diesem Foto lassen sich die Dimensionen erahnen, die unsere Baustelle für das Krankenhaus für Kivoga hat. Manchmal wird uns selber ein bisschen schwindelig, wenn wir darüber nachdenken, was wir uns da vorgenommen haben … Zum Glück haben wir mit der Becker/Cordes Stiftung und Visions for Children Burundi zwei langjährige Partnerorganisationen an unserer Seite!
Im Waisenhaus von Kivoga können wir jetzt 40 statt wie zuvor 23 Kindern und Jugendlichen ein neues Zuhause bieten! Möglich macht das die Unterstützung der A. & W. Haupt Stiftung. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür aus Kivoga!
Heute haben wir einige Mitglieder einer Gruppe von rund 140 Frauen im Tal von Kivoga getroffen, der wir den Ankauf von Vieh und die Pacht von Land ermöglicht haben. Gloriose etwa (unteres Foto rechts) hat eine Kuh bekommen. Die Frauen, die im Stil einer Kooperative zusammenarbeiten und sich auch gegenseitig Kleinstkredite vergeben, haben uns versichert, dass sich die Lebensbedingungen ihrer Familien durch das Projekt schon verbessert haben. Wir bleiben dran!
Wiebke, Lehrerin in der Schweiz, absolviert gerade einen freiwilligen Einsatz in unseren Einrichtungen in Kivoga. Da mangelnde Sauberkeit und Hygiene leider ein großes Thema in Burundi sind, zeigt sie unseren Berufsschülerinnen auch, wie man Zimmer amtlich reinigt – kein Quadratzentimeter bleibt unbearbeitet!
Gestern durften wir den Grundstein für unser neues Krankenhaus für Kivoga legen – ein bewegender Moment für alle!